Zukünftige Chancen für Nabelschnurblut

  • Das innovative Angebot von Seracell basiert auf zwölf Jahren Erfahrung mit der Aufbereitung, Einlagerung und Transplantation von Stammzellpräparaten

    Dr. med. Hans-Dieter Kleine
  • Zukünftige Chancen - Dr. med. Hans-Dieter Kleine

Wir stehen an der Schwelle zu einer neuen Entwicklungsstufe der Medizin: Der Einsatz von körpereigenen Stammzellen für die Geweberegeneration erfolgt bereits in der klinischen Anwendung. Während heute geschädigte Organe oder Gewebe meist nur durch Medikamente oder Operationen behandelt werden können, wird es immer wahrscheinlicher, dass Patienten in einigen Jahren durch den Einsatz körpereigener Stammzellen effektiv therapiert werden können.


Die bisherigen Forschungsergebnisse bestätigen diese großen Erwartungen:

  • Stammzellen sollen zukünftig auf unterschiedliche Aufgaben „programmiert“ werden können
  • ausgefallene oder geschwächte Funktionen, Organe, Gewebe des Körpers lassen sich unterstützen oder ersetzen

Geforscht wird unter anderem an der Therapie von Morbus Parkinson, Querschnittlähmung, Diabetes mellitus Typ 1 und der koronaren Herzkrankheit – die Potenziale für den Einsatz von Stammzellen im Rahmen von Therapien sind vielfältig.

Zukünftig könnten Stammzellen aus dem Nabelschnurblut möglicherweise auch bei Erkrankungen wie frühkindlichen Hirnschäden, Alzheimer oder Multipler Sklerose eingesetzt werden, da sie sich als sehr junge Zellen besonders gut als Zellquelle für eine gezielte Reprogrammierung zu induzierten pluripotenten Stammzellen (iPS) oder zu einer Umprogrammierung in andere Zelltypen eignen.

Stammzellen aus Nabelschnurblut sind vitale Alleskönner

iPS-Zellen sind ein Gegenstand intensiver Forschung und haben annähernd dieselben Fähigkeiten wie die ethisch umstrittenen embryonalen Stammzellen. Aus den nahezu unbegrenzt vermehrbaren „iPS-Multitalenten“ könnte sich jedes Körpergewebe züchten lassen. Bereits 2009 wurde durch Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover und der Universität Barcelona gezeigt, dass man iPS-Zellen auch aus Nabelschnurblut gewinnen kann.

Mithilfe der iPS-Technik reprogrammierten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin in Münster und das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung in Tübingen Zellen von Patienten, um die molekularen Ursachen der Parkinson-Erkrankung zu untersuchen. Dabei gelang es ihnen, den molekularen Defekt so zu korrigieren, dass die Zellen deutlich weniger Anzeichen einer Fehlfunktion zeigten. Ob für zukünftige Therapien in diesem Umfeld Nabelschnurblut-Stammzellen zum Einsatz kommen werden, muss in den nächsten Jahren weiter erforscht werden.

Generell nimmt der Einsatz von autologen (körpereigenen) Stammzellen stetig zu – parallel zu der Zahl der Kinder, deren Nabelschnurblut bei der Geburt eingefroren wird, um die darin enthaltenen jungen, vitalen Stammzellen zu bewahren. Die Behandlung von insgesamt mehr als 300 Kindern an der Duke University in Durham, North Carolina/USA mit eigenem Nabelschnurblut – meist bei neurologischen Störungen – zeigt, wie groß die Fortschritte auf diesem Gebiet sind.

Mit Ihrer Entscheidung, das Nabelschnurblut Ihres Kindes einlagern zu lassen, können Sie eine einmalige Chance unmittelbar nach der Geburt nutzen. Damit sichern Sie Ihrem Kind all die zukünftigen Möglichkeiten, falls eine Behandlung mit eigenen Stammzellen aus Nabelschnurblut notwendig werden sollte.

 

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