Details zu Stammzellarten

  • Ein Leben lang unsere Quelle für Erneuerung: Adulte Stammzellen

Erwachsene (adulte) Stammzellen sind nach der Geburt für die Regeneration unseres Körpers zuständig und in besonders großer Anzahl im Knochenmark und im Blut vorhanden. Aus diesen Stammzellen können durch eine Teilung weitere Stammzellen generiert werden oder spezialisierte Zellen durch die sogenannte Differenzierung entstehen.

Nabelschnurblut-Stammzellen sind die jüngsten und am wenigsten belasteten menschlichen Stammzellen, die man problemlos sichern und langfristig einlagern kann. Sie können sich in eine Vielzahl von Zelltypen verwandeln und sind sehr teilungsfähig.

Nabelschnurblut enthält adulte Stammzellen

Die Einlagerung von adulten Stammzellen bei einer Nabelschnurblutbank gilt als ethisch unbedenklich, da sie aus dem Nabelschnurblut eines bereits geborenen Kindes gewonnen werden. Die Entnahme von Nabelschnurblut unmittelbar nach der Geburt ist die Voraussetzung dafür, dass die darin enthaltenen jungen Stammzellen einem Kind bzw. später dem Erwachsenen, wenn nötig, sofort zur Verfügung stehen – ein Leben lang.

Es gibt zwei weitere Möglichkeiten, an Stammzellen für eine medizinische Anwendung und Behandlung zu gelangen. Stammzellen können auch aus

  • fließendem (peripheren) Blut nach einer speziellen Therapie und
  • Knochenmark

gewonnen werden. Es handelt sich in den genannten Fällen um adulte Stammzellen. Sie haben über die gesamte Lebensdauer das Potenzial, sich in bestimmte spezialisierte Gewebetypen zu entwickeln.

Für den Einsatz in der Medizin umstritten und therapeutisch nicht zugelassen: embryonale Stammzellen

Frühe embryonale Stammzellen werden als pluripotent bezeichnet und bilden im Embryo die Vorläufer, aus denen sich alle Körperzellen entwickeln. Diese frühen Zellen haben das Potenzial, jeweils einen kompletten eigenständigen Organismus zu bilden und sind damit die Basis für den Aufbau jedes menschlichen Körpers.

Embryonale Stammzellen können nur direkt aus Embryonen gewonnen werden. Auf diese Weise werden Stammzelllinien etabliert, an denen Vermehrungs- und Differenzierungsprozesse studiert werden können.

In Deutschland ist die Forschung an embryonalen Stammzellen sehr eingeschränkt erlaubt, da zu ihrer Gewinnung die Zerstörung von frühen menschlichen Embryonen erforderlich ist (sog. verbrauchende Embryonenforschung). Die Forschung an embryonalen Stammzellen ist ethisch umstritten und eine zukünftige Einsatzfähigkeit dieser Zellen für therapeutische Zwecke fraglich. Es ist davon auszugehen, dass mithilfe von embryonalen Stammzellen weiterhin wichtige medizinisch-wissenschaftliche Forschungen durchgeführt werden, deren Ergebnisse die Weiterentwicklung der Stammzellmedizin unterstützen. Die eigentlichen Therapien im Bereich der Regenerativen Medizin werden jedoch in erster Linie mit körpereigenen Stammzellen durchgeführt werden – Nabelschnurblut ist eine der wichtigsten Quellen dafür.

Seracell ist ausdrücklich nicht im Bereich der embryonalen Stammzellforschung tätig.

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