Stammzellen – die Alleskönner

  • Was sind Stammzellen?

Stammzellen sind das Baumaterial und der Nachschub des menschlichen Körpers: Sie teilen und vermehren sich und sind maßgeblich an den ständigen Erneuerungs- und Reparaturprozessen beteiligt. Stammzellen helfen uns dabei, gesund zu bleiben, indem sie verbrauchtes oder verletztes Gewebe regenerieren. Sie sind bei jedem Menschen ein Leben lang ständig im Einsatz.


Unterschiedlich spezialisierte Stammzellen entwickeln sich in jeweils unterschiedliche Zelltypen, wie z. B. Blut- oder Hautzellen. Stammzellen altern mit uns und können durch Erkrankungen und Umwelteinflüsse Schaden nehmen. Während die Regeneration von Blut oder Haut durch Stammzellen bis ins hohe Alter meist gut funktioniert, ist das Erneuerungspotenzial in menschlichen Organen, wie etwa im Herz, Gehirn und Auge, stark eingeschränkt. Viele Stammzellmediziner arbeiten daran, für Krankheiten in diesem Umfeld neuartige Therapien zu entwickeln.

 

Was sind Stammzellen?

Im Nabelschnurblut sind eine erhebliche Anzahl sehr junger Stammzellen enthalten, die noch nicht auf ein bestimmtes Gewebe festgelegt sind und in unterschiedliche Zelltypen des Körpers differenzieren können. Diese Stammzellen haben eine besonders hohe Teilungsfähigkeit und sind unbelastet von Umwelteinflüssen.

 

… und was sie können!

Stammzellen sind medizinische Hoffnungsträger – insbesondere auf dem Gebiet der Regenerativen Medizin. Dieser sehr vielversprechende Bereich der Medizin befasst sich mit der Behandlung verschiedener Erkrankungen Die Regenerative Medizin nutzt das Potenzial von eigenen Stammzellendurch die Wiederherstellung funktionsgestörter Zellen, Gewebe und Organe. Körpereigene Stammzellen könnten zukünftig auf unterschiedliche Aufgaben „programmiert“ werden, um ausgefallene oder geschwächte Funktionen oder Gewebe des Körpers zu unterstützen bzw. ersetzen. Viele Mediziner gehen davon aus, dass in einigen Jahren Krankheiten wie Diabetes, Herzkrankheiten (Herzinfarkt), Erkrankungen des Nervensystems (Parkinson, Alzheimer), Hirnschlag, Knorpelschäden oder Rückenmarksverletzungen mit Stammzellen behandelt werden können.

In der Regenerativen Medizin dürften vornehmlich die eigenen Stammzellen eingesetzt werden, da diese, anders als von Fremden gespendete Stammzellen, optimal vertragen werden. Fremde Stammzellen würden vom Immunsystem als nicht körpereigen erkannt, und es käme zu Abstoßungsreaktionen. Die lebenslange Einnahme von Medikamenten zur Unterdrückung des Immunsystems könnte erforderlich sein – mit erheblichen Belastungen und Nebenwirkungen.

Bereits heute werden körpereigene Stammzellen u. a. erfolgreich im Bereich von Herz- und Gefäßerkrankungen eingesetzt. Seracell engagiert sich aktuell insbesondere bei Stammzelltherapien nach einem Herzinfarkt im Rahmen einer großen klinischen Studie (PERFECT), die u. a. in der Rostocker Universitätsklinik durchgeführt wird. Die Seracell-Gründer Prof. Dr. med. Mathias Freund und Dr. med. Hans-Dieter Kleine waren 2001 als Pioniere an der weltweit ersten klinischen Studie zur Regenerativen Therapie des Herzinfarkts durch Injektion von Stammzellen in den Herzmuskel beteiligt.

 

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